
Die Kärntner Nockberge zählen zu den interessantesten und ältesten Mittelgebirgsformationen Europas und bilden in ihrer geomorphologischen Ausprägung einen einzigartigen Teil des gesamten Alpenraumes. Die sanft gerundeten Berge und Kuppen (Nocken genannt) stehen im Gegensatz zu den schroffen Hochgebirgsformen der im Westen angrenzenden Hohen Tauern, der Niederen Tauern im Norden und der Karawanken und Karnischen Alpen im Süden. Die um 800 – 900 Meter niedrigere Gipfelflur der Nockberge gegenüber den Hohen Tauern ergibt sich aus der geologischen Geschichte.
Das Wandern in den Nockbergen ist kein Solothema für den Sommer – Wandern rund um Bad Kleinkirchheim hat zu jeder Jahreszeit Saison. Mehr als 1.000 Kilometer bestens markierte Wanderwege führen Sie zu sanften Gipfeln, sprudelnden Quellen und glasklaren Bergseen. Darüber hinaus ist das Wandern in den Nockbergen besonders gesund!
Die Natur- und Kulturlandschaft der Nockberge ist vielfältig und in ihrer Zusammensetzung einzigartig. Seit Generationen wird hier Bergbau betrieben. Ebenso traditionsreich sind die vielen Bräuche und Sagen aus der Region. Neben der reichen Kultur kennzeichnen die Nockberge eine umfangreiche Tier- und Pflanzenwelt.
Ebenso vielfältig und reich wie die Fora und Fauna der Nockberge ist die Kultur dieser Region. Über Jahrhunderte beeinflusst durch die ländliche Bevölkerung, das Brauchtum und den (Aber-)Glauben entwickelten sich Traditionen, die teilweise noch heute liebevoll gepflegt werden. Sichtbar gemacht anhand der Bauweise, der Siedlungsgeschichte und den vielen Veranstaltungen.
Lernen Sie die Geschichte und Gegenwart der Kärntner Nockberge kennen. Besuchen Sie den Almabtrieb, die Bäder oder eine der traditionellen Mühlen— tauchen Sie ein in eine vergangene Zeit, in eine vielfältige Gegenwart.
In den Nockbergen findet sich eine reiche Tierwelt, das Ergebnis von Auslöschungs- und Wiederbesiedelungsvorgängen der letzten Jahrhunderte und -tausende, ein Produkt von Anpassungen an die Natur und an die Menschen. Zahlreiche Säugetiere, Vögel, Amphibien, Fische und Insekten bewohnen das Schutzgebiet. Jeder Lebensraum wird genutzt.
Die Nockalmstraße führt mitten durch den Park und wurde unter größtmöglicher Schonung der Natur angelegt. Sie wurde 1981 fertiggestellt und ist ca. 35 km lang. Die Ausgangspunkte der Straße sind im Osten die Gemeinde Ebene Reichenau und im Westen die Gemeinde Krems in Kärnten. In 52 Kurven schlängelt sich die Straße durch die Nockberge, die höchste Erhebung der Nockalmstraße ist die Eisentalhöhe (2042 m Seehöhe).
Seit der Eröffnung ist die Nockalmstraße ein beliebtes Ausflugsziel mit Auto, Motorrad, Bike oder zu Fuß. Entlang des Weges finden sich neben der beeindruckenden Naturlandschaft viele Einkehrstationen, Rastplätze, Themenwege und Kinderspielplätze.