

7 besondere Bergerlebnisse im Nationalpark Hohe Tauern
Unter den "Seven Summits" versteht man eigentlich die höchsten Berge der 7 Kontinente. Doch wir haben unsere eigenen "Seven Summits" - 7 Gipfel in den 7 Kärntner Nationalparkgemeinden! Bewusst nicht die höchsten oder schwierigsten - 7 Erlebnisse, die die Vielfalt des Nationalparks widerspiegeln.
Ein Gipfel der Seven Summits ist der "ZAGUTNIG“ (2.731 m) in der Nationalparkgemeinde Obervellach.
Die Zagutnigspitze zeigt ihren Talorten zwei grundverschiedene Gesichter: Während sie nach Mallnitz schwindelerregende Steilwände sendet, wendet sie Obervellach mit Grashängen ihre wesentlich sanftere Seite zu. Über diese steilen Bergwiesen führt auch, ausgehend vom Kaponigtal, der Anstieg auf diesen eindrucksvollen Gipfel am Rande der einsamen Reiseckgruppe.
Ausgangspunkt:
Obervellach – Hauptplatz
Auffahrt bis zum Nationalpark-Parkplatz am Pfaffenberg
Die Route:
Vom Nationalpark-Parkplatz geht es zur Stranighütte und weiter auf einem breiten Almweg zur Urbanalm. Nun auf dem gut markierten Weg zunehmend steiler hinauf zum Zirmboden, wo kurz vor einer Jagdhütte (1.972 m) der Steig zum Zagutnigspitz abzweigt. Der schmale Steig führt ab hier durchgehend steil über die Kaponigalmwiesen direkt hinauf zum Zagutniggipfel in 2.731 m Seehöhe. Von der Zagutnigspitze hat man einen wunderbaren Blick auf den Großglockner, den Ankogel und die „Tauernkönigin“ – die Hochalmspitze sowie auf das Säuleck, welches auch als „Damendreitausender“ bezeichnet wird.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.
Höhendifferenz:
ca. 1.230 m (Aufstieg ab Gatternighütte)
Gehzeit:
6 – 7 Stunden
Aufstieg ca. 3,5 Stunden
Charakter:
Wenig schwierige Wanderung auf teilweise schmalen Fußwegen über grasige, südexponierte Steilhänge, die bei Nässe jedoch erhöhte Vorsicht erfordern.
Einkehrmöglichkeit:
Stranighütte
Beste Jahreszeit:
Mai – Oktober



