Diese Tour gehört zu den schönsten im Süden Österreichs und führt in ein wahres Bergparadies, dorthin wo die Welt noch in Ordnung ist. Die 110 Jahre alte Salzkofelhütte in fast 1987 Meter Seehöhe ist hier Anlaufpunkt, in der man sich absolut wohl fühlt und sehr gute Hausmannskost bekommt.
Tourenbeschreibung
Bereits zum Beginn der Tour ein besonderes Erlebnis ist der historische Schrägaufzug, die Kreuzeckbahn, mit der man von Kolbnitz bis auf 1200 Meter Seehöhe zum Ausgangspunkt der Tour fährt. Hier startet eine abwechslungsreiche Wanderung, zuerst zur heimeligen Mühldorferalm mit der romantischen Klinkhütte als vorzügliche Raststation und dann etwas steiler hinauf bis zur idyllischen Rosswiese, das Tor zu einem wahrlichen Bergparadies. Ab hier führt der Weg ohne große Steigung weiter Richtung Salzkofelhütte. Alternativ gibt es einen Rundweg nach rechts ab der Rosswiese, der unter dem Kl. Salzkofel entlangführt und , der an einem Gletschersee, einem Findling aus der letzten Eiszeit und an einer Quelle vorbeiführt, aus welcher heilbringendes Wasser sprudelt. Immer begleitet vom Blick auf den atemberaubenden Salzkofel, der mit seinen 2498 Metern wild und doch einladend wirkt. Zur Szenerie passend ist die heimelige 110 Jahre alte Salzkofelhütte des Alpenvereins, die man auf der direkten Strecke in einer Stunde erreicht und von den Wirtsleuten gut bewirtschaftet wird. Der Wohlfühlfaktor in „Großmutters Stube“ ist garantiert und das Essen schmeckt kaum wo köstlicher. Der Rückweg führt über denselben Weg, wobei das Teilstück bis zur Möllbrücke auch als Sachsenweg bezeichnet wird. Die Bezeichung „Sachsenweg“ stammt noch aus der Goldgräberzeit, als hier in der Nähe Gold gefunden und abgebaut wurde. Der Rückweg geht am besten wieder den Touristensteig entlang bis zur Rosswiese und nach der Querung des Steilstückes nun aber zur Mernikalm weiter , wo noch einmal bei Speiss und Trank die Akkus wieder aufgeladen werden können. Die restliche ½ Stunde zur Bergbahn ist dann ein Ausgehen, mit einer geistigen Rückschau auf einen herrlichen Wandertag.
Wer sich mehr Zeit gönnen möchte, kann die restliche Stunde noch zu Fuss bis zur Talstation gehen!
Wandern-in-Kärnten Tipp: Lassen Sie sich zwei Tage Zeit und planen Sie eine gemütliche Hüttenübernachtung in der Salzkofelhütte mit ein. Denn dieses Bergparadies möchten Sie garantiert nicht so schnell verlassen!
Hütten/Einkehrmöglichkeiten:
Salzkofelhütte , Mühldorferalm- Klinkhütte, Mernikalm- Pojdlhütte
Besondere Hinweise:
Etwas Kondition und etwas Trittsicherheit macht die Tour zum Vergnügen! Die Besteigung des Salzkofels erfordert Schwindelfreiheit ist aber nicht all zu schwierig.
Tourdaten:
Tourenbewertung:

Empfehlung und Informationen:
Warum ist das meine Lieblingstour? „Weil bei dieser Tour die Natur und die Besonderheiten, die zu sehen sind außergewöhnlich sind und dieses Gebiet noch absolut ursprünglich ist. Außerdem haben wir mit der Salzkofelhütte eine Einkehrmöglichkeit, die absolut urig, gemütlich und gut bewirtschaftet ist. Einfach ein Bergtraum!” Robert Graimann | ![]() |