Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. mehr Info ich bin einverstanden

Logo Wandern in Kärnten
Icon Kärnten

Die Hochalmrunde - in fünf Tagen um die Tauernkönigin

Die Hochalmspitze (3.360m) gilt zu Recht als „Rivalin“ des Großglockners!
Ein fantastischer Berg, um den jetzt eine landschaftlich ungemein beeindruckende Rundtour führt. In fünf Tagen lässt sich die „Tauernkönigin“ von fitten Bergwanderern ohne besondere alpinistische Schwierigkeiten umrunden.

Und das Beste: Ohne großen Mehraufwand kann mit dem Säuleck (3.086m) auch noch ein Dreitausender bestiegen und so der „Tauernkönigin“ beinahe in Augenhöhe begegnet werden.

In folgender Beschreibung startet die Tour im Maltatal, es kann aber ebenso gut in Mallnitz begonnen werden!

Wegbeschreibung

1. Tag:

Gmündner Hütte - Berghotel Malta***s

Die Route startet bei der Gmündner Hütte im Maltatal. In teilweise steilem Anstieg wird das Berghotel Malta***s (1.933m) am Ufer von Österreichs größtem Speichersee erreicht. Beeindruckend ist hier der erste Blick auf die umliegende Bergwelt und die Kölnbreinsperre.

Gehzeit: ca. 3 - 4 Stunden

Optional könnte bereits bei der Mautstelle der Maltatal- Hochalmstraße gestartet werden und die Route so um die sehr lohnende Wanderung durch die "Malteiner Wasserspiele" verlängert werden (ca 1,5 Stunden Mehraufwand)

2. Tag:

Berghotel Malta***s - Osnabrücker Hütte

Von der Kattowitzerhütte führt der Weg über den sogenannten „Salzgittersteig“ zur Kölnbreinsperre und dann weiter am Stausee entlang bis zur Abzweigung ins Kleinelendtal. Von hier könnte man in ca. 1 Stunde bequem das Tagesziel, die Osnabrückerhütte, erreichen. Wir empfehlen bei stabilem Wetter und entsprechender Kondition jedoch den „Umweg“ durch das wildromantische Kleinelendtal und die Zwischenelendscharte! Der Blick vom Schwarzhornsee auf die Hochalmspitze ist überwältigend!

Gehzeit: ca. 6 Stunden, mit der Kleinelendvariante ca. 9 Stunden

3. Tag:

Osnabrücker Hütte –Großelendscharte –Mallnitz

Wir folgen dazu von der Osnabrücker Hütte dem Tauernhöhenweg 502. Am Fallbach, einem beeindruckenden Wasserfall vorbei (einige versicherte Passagen - Vorsicht, Nässe!), erreicht man am die Großelendscharte unter dem Gipfelaufbau des Ankogels (3250). Von dort 2 Varianten:

1) In leichtem Auf und Ab wird die Bergstation der Ankogel-Seilbahn erreicht. Der "Abstieg" nach Mallnitz kann somit „knieschonend“ mit der Ankogel-Seilbahn bewältigt werden (Mit Nationalpark Kärnten Card 50% Ermäßigung - Achtung, Montag und Dienstag Ruhetage!).

2) Es kann auch zu Fuß nach Mallnitz abgestiegen werden:
Entweder im Bereich der Ankogel-Seilbahn über die markierten Wege Nr. 518 und 517, oder - landschaftlich schöner - zur Schwußner Hütte im Seebachtal: Dazu wird bereits kurz nach der Großelendscharte der Tauernhöhenweg 502 nach links verlassen, der "Celler Weg" ein kurzes Stück verfolgt und schließlich über den Weg 528 in vielen Kehren der Talboden in der Nähe der Schwußner Hütte erreicht. Von dort in ca. 1 Std. zur Talstation der Ankogelbahn.

Die Strecke von der Talstation Ankogelbahn bis nach Mallnitz wird am besten mit dem Nationalpark-Wanderbus zurückgelegt.

Abfahrt Talstation: 13.40, 15.30 und 16.40 Uhr

Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden bis zur Bergstation Ankogelbahn, weitere ca. 3 Stunden für Abstieg zu Fuß.

4. Tag:

Mallnitz - Arthur-von-Schmidhaus

Der erste Teil des Anstiegs führt von Mallnitz am Fuße des Auernigs bis zur Wolligger Hütte, von dort kurz abwärts zum Nationalpark-Parkplatz Dösental. Dieser Abschnitt kann auch mit dem Nationalpark-Wanderbus (Abfahrt Mallnitz 8.30 und 10.30 Uhr) zurückgelegt werden.

Von hier nun durch das landschaftlich äußerst reizvolle Dösental zum malerisch am Dösener See gelegenen Tagesziel, dem Arthur-von-Schmidhaus. Konditionsstarke Wanderer könnten noch die Gipfeltour zum Säuleck (3.086 m) anhängen - was allerdings auch am nächsten Tag möglich ist!

Gehzeit: ca. 2 Stunden bis Nationalpark-Parkplatz Dösental, von dort ca. 3 Stunden zur Hütte

5. Tag:

Arthur-von-Schmidhaus –Mallnitzer Scharte - Gießener Hütte -
Gößkarspeicher

Der abschließende Tag führt den Bergwanderer vorbei am Säuleck an die Südseite der Hochalmspitze. Über den Dösener Blockgletscher wird die Mallnitzer Scharte erreicht. Der Abstieg von der Mallnitzer Scharte führt zunächst über eine kurze seilgesicherte Passage und anschließend über ein Schneefeld

(Vorsicht! Bei gefrorenem Schnee Pickel sinnvoll!), schließlich wieder unschwierig zur Gießener Hütte. Von hier am besten Taxi für Rückfahrt anrufen - schlechter Handy-Empfang im Bereich des Gößgrabens! (Taxi Sonnalm Reisen: +43 (0) 664/3257530) Abstieg zum Gößkarspeicher auf Fahrweg bzw. auf Abschneidern.

Gehzeit: 5 –6 Stunden

Mit einem Mehraufwand von rund 2 Studen kann auch das Säuleck (3.086) "mitgenommen" werden!

Tipp des Autors

Lassen Sie sich Ihr Trekking-Abenteuer perfekt organisieren! Die TauernAlpin Nationalparkpartner buchen alle Hütten, sorgen für den Transfer zum Ausgangspunkt und die Abholung am Endpunkt und bieten das perfekte "Basislager" im Tal. Die Hochalmrunde buchen...

Sicherheit

Diese 5-tägige Trekkingtour erfordert entsprechende Kondition sowie absolute Trittsicherheit im alpinen Gelände. Die Route führt nirgends über vergletscherte Abschnitte, mit Schneefeldern muss jedoch immer gerechnet werden! Kurze ausgesetze Passagen sind mit Drahtseilen versichert.

Die vorgeschlagenen Routen wurden von erfahrenen Bergführern nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Wege der vorgeschlagenen Routen sind ausnahmslos durch die Alpinen Vereine markierte und in Stand gehaltene Wege. Es kann sich aber durch kurzfristige unvorhergesehene Naturereignisse der Zustand der Wege jederzeit ändern. Es gibt daher auch keine Garantieübernahme für die Durchführbarkeit der vorgeschlagenen Routen.

Bitte beachten Sie auch, dass für die Begehung der Routen Erfahrung und alpines Einschätzungsvermögen erforderlich sind. Im Gebirge können sich das Wetter und damit in Verbindung auch die Anforderungen an den Bergwanderer rasch ändern. Der Wanderer unternimmt die Touren in Eigenverantwortung.

Hütten/Einkehrmöglichkeiten:

Ferienhotel Alber

Tourdaten:

  • Art der Tour: Fernwanderweg
  • Ausgangspunkt: Gmündner Hütte, Maltatal oder Mallnitz, Ortszentrum
  • Strecke (km): 59,7
  • Dauer: 30 Stunden
  • Beste Jahreszeit: Juni- September

Tourenbewertung: 

  • Kondition: hoch
  • Abenteuer: überwältigend
  • Schwierigkeit: schwer
  • Meereshöhen: 3734 m - 4231 m

Anfahrt

Durch das Maltatal bis zur Gmündner Hütte (ab "Falleralm" mautpflichtig, mit Nationalpark Kärnten Card mautfrei!) Wir empfehlen jedoch, die Tour durch die Tauern Alpin- Nationalparkpartner organisieren zu lassen - Shuttle-Service inklusive!

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Nationalpark-Wanderbus fährt den Ausgangspunkt (Gmündner Hütte) Dienstag bis Sonntag von 18.6. bis 18.9.2011 an. Abfahrt in Malta: 8.35 und 10.35 Uhr. Ankunft Gmündner Hütte: 9.00 bzw. 11.00 Uhr.
Weiters fährt der Wanderbus täglich im genannten Zeitraum von der Ankogelbahn nach Mallnitz sowie von Mallnitz zum Nationalpark-Parkplatz Dösental!

Quelle: Kärnten Hohe Tauern

www.nationalpark-hohetauern.at

Geoinformationen und redaktionelle Inhalte © Alpstein Tourismus GmbH & Co. KG; © BKG und Vermessungsverwaltungen der Bundesländer (www.bkg.bund.de)



Dösener See mit Mallnitzer Scharte
Autor: P. Angermann


Arthur-von-Schmidhaus am Dösener See
Autor: P. Angermann


Auf der Hochalmrunde
Quelle: NPR_Klaus Dapra


Hochalmspitze vom Oberen Schwarzhornsee
Autor: Nationalpark-Region / D. Zupanc


Fallbach-Wasserfall Großelendtal
Autor: A. Kleinwächter

Unterkünfte in der Nähe:

Ferienhotel Alber

Icon Facebook Icon Google+ Icon Youtube Icon Kalender

Partner


Icon Kärnten
Icon Anschrift
Alpin-Süd
Tourismus und Medien GmbH
Kirchgasse 8
9560 Feldkirchen in Kärnten
Österreich